Der Umgangspfleger wird auf Anordnung des Gerichts nach § 1684 FamFG bestellt. Dies geschieht dann, wenn davon auszugehen ist, dass es bei der Durchführung des Umgangs zu Problemen kommt oder Eltern den Umgang verhindern wollen.

Ist ein Umgangspfleger bestellt, so erhält er für diese Aufgabe eigene Rechte. Er soll helfen, bei Kommunikationsschwierigkeiten und Störungen zwischen den Eltern zu vermitteln und/oder auf eine Einigung/Lösung hinzuwirken. Durch seine Beteiligung soll der Umgang ermöglicht werden. Zur Vermeidung von erneuten Konflikten und Vorbehalten kann er zur Durchführung ein mit beiden Elternteilen vereinbartes Regelwerk erstellen, mit Verbindlichkeitscharakter.

In vielen Fällen ist der Umgangspfleger bei der Abholung und Rückgabe des Kindes beteiligt und/oder bei der Durchführung zugegen.

Aufgaben des Umgangspflegers sind:

Vorteile einer Umgangspflegschaft:

Als Umgangspflegerin verfüge ich über: